Die „Audiences“-Funktion ist eine der leistungsstärksten Komponenten von Totara Learn und bietet eine Reihe von Optionen für eine optimierte und automatisierte Verwaltung von Benutzern, Lernprozessen und Weiterbildungsmaßnahmen.
Wir haben einige alternative Möglichkeiten zur Nutzung der Zielgruppenfunktion zusammengestellt, damit Sie und Ihre Organisation dieses flexible und zugleich leistungsstarke Tool optimal nutzen können.
1. Anti-Publikum
Da die meisten Zielgruppenregeln boolesche Optionen enthalten, können Sie eine dynamische Zielgruppe aus allen Nutzern erstellen, die nicht zu einer anderen Zielgruppe gehören. Auf diese Weise lassen sich schnell eine Vielzahl von Nutzern erfassen, die ansonsten nicht viel gemeinsam haben. Ein Beispiel hierfür wäre eine Zielgruppe aus allen Nutzern, die nicht zum Managementteam gehören.
2. Dynamische Zielgruppen selbst auswählen
Zielgruppen werden in der Regel dazu verwendet, Benutzer manuell oder automatisch anhand von system-, konto- oder aktivitätsbezogenen Kriterien zu gruppieren. Durch Hinzufügen eines bearbeitbaren benutzerdefinierten Profilfeldes kann ein Benutzer selbst entscheiden, welcher dynamischen Zielgruppe er angehören möchte. Dies könnte für die Anmeldung zu einem Kurs eines sozialen Vereins, den Beitritt zu einer professionellen Praxisgemeinschaft oder die Anmeldung zu einem bestimmten Entwicklungsprogramm genutzt werden.
3. Automatisch gefilterter Katalog
Mit der Funktion zur zielgruppenbasierten Sichtbarkeit können Sie bestimmte Kurse, Programme und Zertifizierungen für eine Gruppe von Benutzern ausblenden. Dies wird in der Regel genutzt, um zu verhindern, dass Benutzer Kurse sehen, die für bestimmte Teams oder Organisationen bestimmt sind.
Diese Funktion kann auch genutzt werden, um die sichtbaren Inhalte des Katalogs entsprechend der jeweiligen Phase der Lernreise eines Benutzers einzuschränken. Unter Verwendung eines der zuvor genannten Lernkriterien kann eine dynamische Zielgruppe definiert werden, um zu verhindern, dass Benutzer Standard-Weiterbildungskurse sehen, bis sie ein Einführungsprogramm oder eine Reihe von obligatorischen Lerninhalten absolviert haben.
4. Ziele als Verhaltensweisen und Werte
Unternehmensziele werden häufig verwendet, um eine Reihe standardisierter Entwicklungs- oder Geschäftsziele organisationsweit zu verfolgen. Alternativ können Ziele dazu dienen, die verschiedenen Soft Skills, Verhaltensweisen, Leistungskennzahlen (KPIs) oder Werte zu erfassen, die für ein bestimmtes Team oder eine bestimmte Position erforderlich oder erwünscht sind. Dazu können beispielsweise Mitarbeiter gehören, die als Brandschutzbeauftragte für das Büro fungieren, oder Personen, die jüngere Mitarbeiter betreuen.
5. Anerkennung der Mitarbeiter durch Namensschilder
Über die Badge -Funktion können digitale Auszeichnungen an Teilnehmer vergeben werden. Dies kann genutzt werden, um den Abschluss von Lernmodulen anzuerkennen sowie um Nutzer hervorzuheben, die über bestimmte Fähigkeiten verfügen, wie z. B. Erste-Hilfe-Kenntnisse oder Mehrsprachigkeit. Es kann auch dazu dienen, Mitarbeiter zu würdigen, die einen besonderen Beitrag zur Organisation geleistet haben, beispielsweise durch das Erreichen von zwei, fünf oder sogar zehn Dienstjahren.
6. Zielgruppen für Projektteams festlegen
Indem Sie eine festgelegte Zielgruppe für die Mitglieder des Projektteams erstellen, können Sie den einzelnen Teammitgliedern nicht nur konkrete Ziele zuweisen, sondern ihnen auch exklusiven Zugriff auf ein spezielles Dashboard und einen kursbasierten Arbeitsbereich gewähren.
7. Bauen Sie eine aktive Nutzerzielgruppe auf
Während viele Berichte auf einer Totara-Website sowohl ehemalige als auch aktuelle Lernende erfassen müssen, sollten einige Berichte ausschließlich Daten aktiver Nutzer enthalten. Indem Sie eine dynamische Zielgruppenregel hinzufügen, die alle nicht gesperrten Nutzer einbezieht, können Sie einen Filter für den Berichtsinhalt einrichten, um alle gesperrten und gelöschten Nutzer aus Ihrem Bericht auszuschließen.
8. Zielgruppe nach Authentifizierungstyp
Mithilfe von „Dynamic Audiences“ können Nutzer auf maßgeschneiderte Lernportale weitergeleitet, mit spezifischen Navigationsoptionen versorgt, ein einzigartiger Katalog an Lerninhalten angeboten, gezielte Entwicklungsziele zugewiesen und ein personalisierter Lernplan erstellt werden. Auf diese Weise kann ein Unternehmen die Lernerfahrung verschiedener Nutzergruppen – wie beispielsweise externer und interner Nutzer im Rahmen einer erweiterten Unternehmenslösung – sorgfältig auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abstimmen.
Dies lässt sich in der Regel durch die Anwendung der Regel für den Authentifizierungstyp erreichen, wobei selbst registrierte oder manuell angelegte Konten (externe Benutzer) von SSO und gemeinsamen Authentifizierungsmethoden (interne Benutzer) getrennt werden.
Dies sind nur einige Ideen, wie Sie die Funktionen der Zielgruppenverwaltung auf Ihrer Totara Learn-Seite optimal nutzen können.
Warum teilen Sie Ihre Ideen zur Nutzung von Zielgruppen nicht im Wiki zu Best Practices für Zielgruppenim Rahmen des Kurses „Zielgruppen“ auf der Totara Academy?
Weitere Informationen zur Verwendung von Zielgruppen finden Sie auch in der umfassenden Totara Learn-Hilfe.







